Tratzberg wurde im 13ten Jahrhundert erstmals als landesfürstliche Burg ewähnt, mit welcher die tiroler Grafen das Inntal kontrollieren und abriegeln konnten. Die Route von Nord nach Süd durch das Tal war äußerst wichtig, die deutschen Kaiser reisten hier zur Krönung nach Rom. Außerdem befand man sich in unmittelbarer Nähe zu Bayern.
Die Burg wurde größtenteils beim Brand von 1490/91 zerstört. Die Gebrüder Tenzel, mit dem Schwazer Silberbergbau reich geworden, renovierten die ausgebrannte Burg und erbauten Tratzberg in einer ungekannten Pracht.
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 Der Arkadenhof mit reicher Renaissancemalerei
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Die Schloßführungen sind sehr informativ und spannend erzählt. Mittels Audio-Guide erfährt man viele interessante Details über das Leben der Menschen auf Tratzberg im Wandel der Jahrhunderte.
Auf Schloß Tratzberg ist Kaiser Maximilian I. Schloßführer. Etwa eine Stunde lang geht es unter seiner Leitung durch die prächtigen Räume, etwa durch den Habsburgersaal mit dem Habsburgerstammbaum, der eines der bedeutendsten Kunstwerke im Schloß ist. Weiter geht es zur Schloßkapelle und schließlich durch das Arsenal, welches mit Landsknechtrüstungen und allerlei Waffen angefüllt ist. Es gibt dort sogar einen Riffelharnisch von etwa 1510, eine echte Besonderheit.
Das unverwechselbare an Tratzberg ist sicher der außerordentlich gute Erhaltungszustand und die Liebe zu ihrem Schloß, die die heutige Besitzerdynastie, die Grafen Enzenberg, auszeichnet.
www.schloss-tratzberg.at
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